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Fensterbauer und Baumärkte klagen über Umsatzeinbrüche
5. Juni 2011 - Seitdem bekannt ist, dass der Ehec-Erreger vermutlich von einem Sprossen-Bauern im Uelzener Umland verbreitet wurde, klagen vor allem Fensterbauer über massive Umsatzrückgänge. "Bestellungen von Sprossenfenstern wurden bereits am Montagmorgen annulliert. Aber auch andere Fenster werden nicht mehr so ohne weiteres gekauft.", berichtet Lars Latte, Vorsitzender des Bundesverbandes der Fensterbauer in Deutschland. Schuld daran sei die Lagerung der Fenster zusammen mit den verdächtigen Sprossenfenstern in einer Halle. Den Kunden sei nicht zu erklären, das eine Kontaminierung auf diese Weise nicht stattfinden könne.
Auch aus den Baumärkten gibt es seit heute Mittag alarmierende Nachrichten. So sei der Verkauf von Sprossenleitern um gut 90 Prozent zurück gegangen. Ungeklärt ist bisher, ob auch Karriereleitern von den jüngsten Entwicklungen betroffen sind. Die Personalabteilungen namhafter deutscher Konzerne meldeten heute Mittag, dass derzeit viele Mitarbeiter auf eine Beförderung verzichten, da sie vorsichtshalber nicht mit der Karriereleiter in Kontakt kommen möchten.
In den niedersächsischen Schulen wurde vorerst auf die Benutzung von Turnhallen mit Sprossenwänden verzichtet. In vielen Teilen des Landes fiel der Sportunterricht ganz aus. Besorgte Anfragen von Eltern, ob denn Zebrastreifen aufgrund ihres sprossenartigen Aussehens benutzt werden könnten, erwiesen sich jedoch als unbegründet.
Die österreichische Umweltbehörde dementierte heute Morgen Nachrichten, wonach der Verkauf von Sprossenkohl verboten worden sei. Es handele sich nur um eine zufällige Wortverwandschaft, tatsächlich sei das in Deutschland als Rosenkohl bekannte Gemüse unbedenklich.
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder teilte mit, dass Familiennachwuchs, der oft auch als "jüngster Spross" bezeichnet wird, nicht automatisch zu einem Ehec-Verdachtsfall wird. Vereinzelt hatten besorgte Eltern ihren Spross steril verpackt auf den Intensivstationen abgegeben. Diese Kinder könnten nun wieder abgeholt werden.
Das RKI wies Anschuldigungen zurück, wonach man auch früher darauf hätte kommen können, dass die gefährlichen Keime von einer Sprossen-Farm verbreitet werden, da Sprossen ja nichts anderes als Keime seien. (rs)
www.eicke-siebert.de
21. Dezember 2010 - Bevor mich der kleine Mann mit seinen vorlauten Geschichten noch vollends in Verruf bringt, habe ich ihm eine eigene Internetseite eingerichtet: www.eicke-siebert.de (www.eickesiebert.de geht auch). Da kann er jetzt schreiben, was er will. Und wer ihm schreiben möchte - bitteschön: eicke.siebert@gmx.de (eickesiebert@gmx.de geht auch).
Eicke!
5. November 2010, 19:04 (1. Tag) - Gestatten: Siebert, Eicke Siebert. Das war ein Abend! Aber ich musste einfach mal raus. Und, hey, so einen Typen wie mich von 50 cm und 3150 g Kampfgewicht haut so schnell nichts um. Ich also raus und erstmal in die Milchbar. Jetzt werde ich eine Weile schlafen, bin ja schließlich seit 19:04 auf Achse. Also, see ya!
PS: Auf diesem Bild bin ich schon 44 Minuten alt. Mann ey - die Zeit vergeht, das ist echt Hölle!
Formel 1, RTL and die Sprach-Crash
25. Mai 2010 - Nachdem RTL das Duo Heiko Waßer und Christian Danner (tatkräftig unterstützt von Florian König, Kai Ebel und Niki Lauda) ans Mirkophon ließ, um die Formel 1 zu kommentieren und wir so regelmäßig Zeugen zahlreicher versäumter Deutschstunden werden dürfen, stellen sich mir wieder zahlreiche Fragen:
Ist "die Speed" Geschwindigkeit im Drogenrausch?
Haben die Moderatoren die Haftung verloren und schliddern jetzt ohne Grip durch den denglischen Sprachmatsch?
Wissen die 3 noch, dass man sich mit "Tempo" nicht nur die Nase schnauben kann, sondern dass man dieses Tempo auch anderen vorgeben kann (und hierzulande kaum jemand den Begriff "making the pace" erklären kann)?
Was ist so falsch an Gischt oder Nebel, dass bei Regenrennen ständig vom Spray des Vorausfahrenden zu hören ist? Ach, diese Wörter seien nicht treffend genug für diesen feinen Sprühnebel weshalb man auf einen englischen Begriff zurückgreifen müsse? Ups, hat das jetzt jemand gemerkt?
Ich finde es ja wirklich schön, dass sich die Herren im Englischen so wohl fühlen. Aber ich finde es schade, wenn sie dabei ihre Muttersprache verlieren. Und bedenklich, wenn sie dies vor einem Millionenpublikum tun dürfen. RTL hat zwar keinen Bildungsauftrag wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk, doch muss man aus dieser Tatsache keinen Verblödungsauftrag ableiten.
Ach ja, und noch etwas (nicht ganz so ernst gemeintes) für Rolf Kalb von Eurosport: Im Englischen kennt man für Kugeln und Bälle das Wort "Balls". Doch nur, weil Engländer auch zu Kungeln balls sagen, bedeutet das nicht, dass Billardspieler lustig auf dem grünen Filz dribbeln oder gar mit Ihren Bällen spielen. Nein, sie stoßen mit ihren Queues ganz ordinäre Kugeln - und manchmal snookern sie ihren Gegner dabei. ;-)
